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Aktuell - Überblick
- Gemeinsame Stellungnahme zum DVFA-Entwurf
„Key Performance Indicators for Extra-/Non Financial
Reporting“ (15.01.2008)
- Neues Projekt: Die Bedeutung von CSR für Innovationen
und als integrativer Managementansatz (15.01.2008)
- Kommentare zum Ranking der Nachaltigkeitsberichte 2007
(19.11.2007)
- Antwort der Bundesregierung auf die parlamentarische Anfrage
zu CSR (20.8.07)
- Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2007 (20.8.07)
- CSR in den G8 Abschlussdokumenten (11.06.2007)
- Lagebericht zur Lageberichterstattung (14.05.2007)
- Neue BMU-Broschüre mit Empfehlungen
zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (27.04.2007)
- CSR Leitfaden der Weltbank – Thomas
Loew, 4 sustainability als Experte hinzugezogen (09.11.2006)
- Infomail (21.10.2006)
- New German Policy Paper on CSR Recommendations
to Government and Business (21.10.2006)
- BMU Broschüre zu CSR (20.06.2006)
- Rat für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht
Vorschläge zur Förderung von CSR (20.03.2006)
- Stakeholderbefragung von 4sustainability
für die WestLB (08.09.2005)
- Pleon Studie zu Nachhaltigkeitsberichterstattung
mit einem Kommentar von Loew und Clausen (08.09.2005)
- Kleine Anfrage im Bundestag mit kritischen
Fragen zu EMAS (10.08.2005)
- Wie weiter mit EMAS? (03.07.2005)
- Mehr Glaubwürdigkeit durch Testate?
(03.07.2005)
- Die Ergebnisse des Rankings liegen vor (18.02.2005)
Gemeinsame Stellungnahme
zum DVFA-Entwurf
„Key Performance Indicators for Extra-/Non Financial
Reporting“
(15.01.2008)
Die Deutsche Vereinigung
für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) hat im
Herbst 2007 ein Set von 25 Kernindikatoren für das sogenannte
Extra-/ Non Financial Reporting vorgelegt und um Kommentierung
dieses Entwurfs gebeten. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen
Erfahrungen sowie zahlreicher Forschungs¬vorhaben zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung haben wir den vorgelegten
Entwurf analysiert und kommen zu folgenden Einschätzungen
und Empfehlungen. Mehr...
Neues Projekt: Die Bedeutung von CSR für
Innovationen und als integrativer Managementansatz (15.01.2008)
Wer steigenden Umweltproblemen begegnen und
die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft trotz
Verknappung und Verteuerung wichtiger Rohstoffe erhalten will,
muss technischen Fortschritt neu denken. Vor diesem Hintergrund
ist es eine zentrale Aufgabe moderner Unternehmensführung,
gesellschaftliche Verantwortung (CSR) in die Innovationsprozesse
zu integrieren. Das Vorhaben soll aufzeigen, ob CSR sich positiv
auf die Innovationsleistung auswirkt oder zumindest Umweltinnovationen
anstößt. Die Beleuchtung von CSR als Managementansatz
stellt deshalb einen weiteren Schwerpunkt des Vorhabens dar.
Das Projekt „Die Bedeutung von CSR für
Innovationen und als integrativer Managementansatz“
wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Bearbeitung erfolgt
durch future e.V. Institute 4 Sustainability, Borderstep Institut
sowie der amerikanischen CSR-Expertin Molly Hall. Die Laufzeit
reicht von November 2007 bis Mai 2008. Mehr...
Kommentare zum Ranking
der Nachhaltigkeitsberichte 2007 und weiteren Entwicklungen
in der Nachhaltigkeitsberichterstattung (19.11.2007)
Im Herbst 2007 wurde vom
Unternehmensverband future e.V. und dem Institut für
ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) erneut das
deutsche Ranking der Nachhaltigkeitsberichte durchgeführt.
Als federführender Urheber der im Ranking angewandten
Kriterien begrüße ich die Fortführung des
Rankings. Das Ranking leistet einen wichtigen Beitrag zur
Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland.
Der Wettbewerb spornt die meisten Unternehmen an, ihre Berichte
weiter zu verbessern. Auch wird die ab und an notwendige Diskussion
über Inhalte von Nachhaltigkeitsberichten gefördert.
Mehr...
Antwort der Bundesregierung auf die parlamentarische
Anfrage zu CSR (20.08.07)
Bereits im November 2006
hat die Linke im Bundestag eine große Anfrage zu CSR
„Stärkung der sozialen und ökologischen Verantwortung
von Unternehmen“ gestellt. Die Antwort der Bundesregierung
wurde nun im Sommer 2007 nach dem G8 Gipfel veröffentlicht.
Das 38 Seiten umfassende Papier
gibt einen gewissen Einblick welche Positionen derzeit von
den jeweils zuständigen Ministerien zu den Einzelfragen
rund um CSR vertreten werden. Die Fragen drehen sich um Massenentlassungen
trotz Gewinn, Umgang mit Selbstverpflichtungen der Wirtschaft,
Zulieferkette, Nachhaltigkeitsberichterstattung, OECD Leitsätze.
Die Linke hat unter anderem nach
der Position zu Pflichtberichterstattung gefragt (Fragen 53
bis 55) und die Bundesregierung gibt an, dass Sie keine entsprechende
Planungen hat. Sie verweist in dem Kontext auf die Empfehlungen
des Rats für nachhaltige Entwicklung (RNE 2006), die
Kerninhalte zu Nachhaltigkeitsberichterstattung (BMU 2007)
und natürlich auch auf die neuen Berichtspflichten im
Lagebericht (Siehe dazu UBA 2007).
Auch bezüglich Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bei
den Lieferanten fragte die LINKE direkt nach neuen gesetzlichen
Vorgaben (Frage 23). Hier verweist die Bundesregierung, darauf,
dass die Wahrung und Förderung der Menschenrechte aus
völkerrechtlicher Sicht zuallererst Aufgabe der einzelnen
Staaten ist und die Zulieferer auf jeden Fall die an ihren
Standorten geltenden Regelungen einhalten müssen. Verpflichtende
Maßnahmen für deutsche Unternehmen seitens des
Gesetzgebers werden von der Bundesregierung kritisch gesehen.
zum
Download
Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2007
(20.08.2007)
Das future/IÖW-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte
der 150 größten deutschen Unternehmen wird 2007
erneut durchgeführt. Nachdem das Ranking 2005 ein Eigenprojekt
von future und IÖW war konnte nun der der Rat für
Nachhaltige Entwicklung für die Finanzierung gewonnen
werden. Schirmherr des Rankings ist erneut Dr. Volker Hauff,
Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung.Mit
dem Ranking sollen Lernprozesse sowohl in Unternehmen als
auch in Forschung und Politik angestoßen werden.
Laut Pressemitteilung von future und IÖW
baut das Ranking 2007 „auf den bewährten Kriterien
und Verfahrensweisen des Rankings 2005 auf.“ –
Ich freue mich, dass die von Clausen, Westermann und mir entwickelten
Kriterien und Verfahren sich bewähren und bin auf die
Ergebnisse sehr gespannt. Sie sollen im November 2007 veröffentlicht
werden. Dann wird man sehen, wie sich die deutschen CSR-Berichte
in den vergangenen Jahren entwickelt haben.
Mehr: http://www.Ranking-Nachhaltigkeitsberichte.de
CSR in den G8 Abschlussdokumenten (11.06.2007)
Im Mittelpunkt des G8 Gipfels -
zumindest aus Sicht der Öffentlichkeit- standen die Themen
Klimaschutz und Armutsbekämpfung. Aber auch das Thema
CSR findet sich in den Abschlussdokumenten. So wird
in der Zusammenfassung der Gastgeber (Chairs Summary) für
erforderlich gesehen CSR im Kontext von Auslandsdirektinvestitionen
zu diskutieren. Dies soll u. a. im neu initiierten Heiligendammprozess
stattfinden, aus dem bis zum G8 Gipfel in Italien 2009 Ergebnisse
vorliegen sollen.
In der längeren Gipfelerklärung vom 7. Juni 08 (Wachstum
und Verantwortung) werden die Unternehmen im Kontext CSR aufgerufen
die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
einzuhalten. Mit Blick auf Berichterstattung ist besonders
interessant, dass mehr Transparenz gefordert wird. Diese Forderung
findet sich an zwei Stellen, einmal ist sie allgemein gefasst,
einmal bezieht sie sich auf die Angaben in „jährlichen
Berichten“ vermutlich sind Geschäftsberichte gemeint.
Hier sollen Unternehmen „bewerten, inwieweit sie den
Standards und Grundsätzen im Bereich der sozialen Verantwortung
genügen“. Weiter werden die OECD aufgefordert "in
Zusammenarbeit mit dem Globalen Pakt und der IAO [...], die
wichtigsten Standards im Bereich der sozialen Verantwortung
von Unternehmen zusammenzustellen, um die verschiedenen Standards
und Grundsätze sichtbarer und klarer zu machen."
Wie diese Erklärungen zu werten sind, wird wahrscheinlich noch kontrovers diskutiert.
Mein Eindruck ist, dass CSR nicht nur gewürdigt wurde, sondern auch neue Impulse für die Weiterentwicklung gesetzt wurden.
Zudem kann man die verschiedenen Vorarbeiten u. a. des BMU zwischen den Zeilen erkennen.
www.g-8.de
Lagebericht zur Lageberichterstattung (14.05.2007)
diese Woche ist die Studie „Lagebericht zur Lageberichterstattung“ erschienen, die die Verwendung von nichtfinanziellen Indikatoren in Geschäftsberichten untersucht.
Seit dem Geschäftsjahr 2005 sind große Kapitalgesellschaften gesetzlich verpflichtet, neben finanziellen auch soziale und ökologische Leistungsindikatoren in ihre Lageberichterstattung zu integrieren. Die vorliegende Studie gibt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für die Implementierung der neuen Regeln des Handelsgesetzbuchs. Unternehmen und Wirtschaftsprüfer können sich so mehr Klarheit über die neuen, noch ungewohnten Indikatoren verschaffen.
Die Studie analysiert den Stand der Behandlung von Nachhaltigkeitsthemen in Geschäftsberichten und identifiziert best practice-Beispiele. Insgesamt 73 Geschäftsberichte aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien wurden hinsichtlich der Behandlung nichtfinanzieller Indikatoren untersucht und bewertet.
Die Studie kommt zum Ergebnis, dass sich Unternehmen wesentlich stärker an den Interessen der Öffentlichkeit und der Analysten und Investoren orientieren sollten. Dabei ist auch dem Thema Kundenkreis und Kundenzufriedenheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es wird deutlich, dass neben den klassischen Themen der Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, das Anliegen der nachhaltigen Entwicklung in Bezug auf produkt- und marktrelevante Aspekte bei vielen Unternehmen immer mehr in den Vordergrund rückt.
Die Studie Lagebericht der Lageberichterstattung
können Sie unter www.uba.de
herunterladen.
Sie wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes erstellt, Die Bearbeitung erfolgte durch Adelphi Consult, Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und das Institute 4 Sustainability.
Neue BMU-Broschüre mit Empfehlungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (27.04.2007)
Wir freuen uns über ein neues Projektergebnis.
Heute hat das BMU die
Broschüre "Nachhaltigkeitsberichterstattung: Empfehlungen
für eine gute
Unternehmenspraxis“ veröffentlicht.
Themen der Broschüre sind:
- Kerninhalte von Nachhaltigkeitsberichten: Aspekte und Kennzahlen
- Empfehlungen der Global Reporting Initiative (GRI)
- Externe Prüfung ("Testierung") und Glaubwürdigkeit
- Anforderungen an Geschäftsberichte
Für Fachleute dürfte insbesondere
die erstmals vorgeschlagenen Kerninhalte interessant sein.
Auch zu der Diskussion um die externe Prüfung von Nachaltigkeitsberichten
wird ein Beitrag geleistet. Das Projekt wurde von Institute
4 Sustainability gemeinsam mit Future e.V. und Borderstep
durchgeführt.
Zum Download und zur Pressemitteilung des BMU
CSR Leitfaden der Weltbank - Thomas Loew, 4 sustainability
als Experte hinzugezogen (09.11.2006)
Die Weltbank hat am 30 Oktober 2006 ihren Leitfaden zur Einführung von CSR in Polen der Regierung in Warschau übergeben.
Ich hatte die Ehre den Entwurf kritisch zu kommentieren. Natürlich waren dafür die Erfahrungen aus den vom BMU initiierten und geförderten CSR Workshops sehr hilfreich.
Download
Infomail Oktober 2006 (21.10.2006)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie gerne folgende Nachrichten (nicht nur) aus dem Institut informieren:
1) Neuer CSR Multistakeholderworkshop in 2007
2) Entwurf des Leitfadens "Von der EMAS-Umwelterklärung
zum Nachhaltigkeitsbericht zur Kommentierung veröffentlicht
3) Empfehlungen zu CSR vom Rat für Nachhaltige Entwicklung
4) Einladung nach Tel Aviv im Dezember 2006 (www.sviva.gov.il/risk_seminar)
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New German Policy Paper on CSR – Recommendations
to Government and Business (21.10.2007)
The high rank German Council for Sustainable Development has prepared recommendations for the German government and trade and industry regarding Corporate Social Responsibility (CSR), These recommendations list the next steps for advancing the corporate policy of sustainability development.
More...
Link: www.dialog-csr.de
BMU Broschüre zu CSR (20.06.2006)
Im Mai 2006 hat das Bundesumweltministerium (BMU) die Broschüre "Corporate Social Responsibility - eine Orientierung aus Umweltsicht" veröffentlicht. Die bewusst knapp gehaltene Publikation zeigt, dass Umweltschutz ein zentrales Element gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung ist und welche neuen Herausforderungen bestehen. Hierzu zählen die organisatorische Verankerung, Prinzipien und die wachsende Verantwortung für die Zulieferkette. Die Broschüre basiert unter anderem auf den Diskussionen in sechs CSR Multistakeholderworkshops in den vergangenen zwei Jahren. Sie wurde
gemeinsam von future e.V. und dem Institute 4 Sustainability erstellt.
Download
Rat für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht Vorschläge zur Förderung von CSR (20.03.2006)
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat einen Entwurf für Empfehlungen an die Bundesregierung und die Wirtschaft zur Förderung von CSR erarbeitet. In den Empfehlungen werden die nächsten Schritte benannt, um unternehmensbezogene Nachhaltigkeitspolitik voranzutreiben.
Der Entwurf wird vom RNE zur Diskussion gestellt. Eine abschließende Befassung im Rat findet nach der Dialogphase statt. Bis zum 19.05.06 gibt es die Möglichkeit online zum Entwurf der Empfehlungen Stellung zu nehmen.
Nebenbei: Wir freuen uns, dass 4sustainability in dem Dokument als wichtiger CSR Akteur genannt wird.
Link: www.dialog-csr.de
Stakeholderbefragung von 4sustainability für die WestLB (08.09.2005)
Die WestLB hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Für die Konzeption des Berichts und die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat 4sustainability im Frühjahr 2005 relevante Stakeholder der Bank befragt.
Es ergab sich ein interessantes Bild: Die Bank war in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand deutlicher Kritik, u.a. im Kontext der Finanzierung einer sehr umstrittenen Pipeline. Die Befragten sehen aber wichtige Veränderungsprozesse bei der Bank und hoffen auf eine positive Entwicklung hin zu einer stärkeren Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Kerngeschäft des Finanzinstituts.
Die Auswertung der Befragung wurde jetzt gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Pleon Studie zu Nachhaltigkeitsberichterstattung mit einem Kommentar von Loew und Clausen (08.09.2005)
Am 6 September 2005 hat Pleon seinen Global Stakeholder- Report 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit Jens Clausen haben wir einen Kommentar zu den Thesen von Pleon verfasst, der in die Studie aufgenommen wurde.
Kleine Anfrage im Bundestag mit kritischen Fragen zu EMAS (10.08.2005)
Die betriebliche Teilnahme am EU-weiten Öko-Audit-System (EMAS) hierzulande ist rückläufig. Während in den Jahren zwischen 1995 und 2001 stetig mehr Unternehmen nach dem EU-Öko-Audit zertifiziert wurden, habe sich die Zahl der Standorte im Jahr 2002 bei 2.000 eingependelt.
Ende 2001 seien es noch 2.600 Standorte gewesen. Die Bundesregierung bestätigt damit in ihrer Antwort (15/5892) auf eine Kleine Anfrage der FDP (15/5777) eine entsprechende Darstellung der Fraktion. Diese hatte unter Bezug auf die im Mai dieses Jahres veröffentlichte EMAS-Statistik der EU bereits eine rückläufige Entwicklung bei den europaweit 3.100 Organisationen, die nach der EU-Öko-Audit-Verordnung geprüft worden waren, festgestellt.
Die Regierung schließt sich der Auffassung des Umweltgutachterausschusses an, dass das europäische Öko-Audit insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen attraktiver ausgestaltet werden sollte. Sie habe sich dementsprechend gegenüber der EU-Kommission geäußert und unter anderem vorgeschlagen, die Gültigkeit der EMAS von heute einem Jahr auf drei Jahre auszudehnen.
Die Regierung begründet die gegenläufige Entwicklung bei der ISO 14001 mit der fehlenden Verpflichtung, einen Umweltbericht zu erstellen. Dies werde von vielen Unternehmen als Erleichterung angesehen.
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Wie weiter mit EMAS? (03.07.2005)
Viele Fachleute beobachten seit langem mit Sorge die Entwicklung von EMAS und die Stimmung in der Wirtschaft zu EMAS-Managementsystemen. Jens Clausen (borderstep) und Thomas Loew (4sustainability), sind vor dem Hintergrund mehrerer Forschungsvorhaben, Gesprächen mit Umweltbeauftragten und Fachleuten der Auffassung, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen und ein Wechsel der bisherigen Strategie in der Umweltpolitik erforderlich ist. Sie kommen zu dem Schluss, dass EMAS aufgegeben werden muss, um die Vorteile des EMAS-Systems in Deutschland (u.a. double compliance check) zu retten.
Das Diskussionspapier ist in dem Downloadbereich veröffentlicht. Erste Reaktionen reichen von großer Zustimmung bis heftiger Ablehnung.
Umweltmanagement – Publikationen
Mehr Glaubwürdigkeit durch Testate? (03.07.2005)
Unternehmen stehen immer wieder von neuem vor der Frage, ob und ggf. wie sie Ihren Nachhaltigkeitsbericht prüfen oder anderweitig extern begutachten lassen sollen. NGO fragen sich, ob sie Testaten in Nachhaltigkeitsberichten glauben sollen.
In Zusammenarbeit mit 4sustainability wurde eine Studie erstellt, die sich mit verbundenen Strategien, Wirkung und Nutzen von Testaten für Unternehmen und Ihren Anspruchsgruppen befasst. Die Studie wurde am 1 Juli veröffentlicht.
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Die Ergebnisse des Rankings liegen vor (18.02.2005)
Am 16. Februar wurden die Ergebnisse des Rankings der Nachhaltigkeitsberichte 2005 im GTZ-Haus, Berlin vorgestellt. Mehr als 100 Vertreter von Bundesministerien, Verbänden, Unternehmen, Wissenschaft und NGOs waren dabei, als die Siegerunternehmen gekürt wurden. Der Bericht von Henkel erzielte Platz 1, die Berichte von Karstadt Quelle und Otto Platz 2 und Platz 3.
Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung und Schirmherr des Rankings, betonte in seiner Ansprache den hohen Stellenwert, den eine transparente Berichterstattung für den gesellschaftlichen Verständigungsprozess besitze. An die Adresse der Unternehmen bemerkte er, dass nur jene eine Zukunft hätten, die es schaffen, die drei großen Themen Werte, Innovation und Nachhaltigkeit zu verbinden. Das Ranking der Berichte sieht er als wichtige Unterstützung dieses Prozesses, denn, so Hauff, "wir brauchen in Deutschland eine Kultur der Anerkennung".
Thomas Loew war Projektleiter des Rankings, das von future e.V. und seinem bisherigen Arbeitgeber IÖW durchgeführt wurde.
In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftszeitschrift Capital werden die Ergebnisse ausführlich dargestellt. Ein Interview mit Ulrich Lehner, Vorstandsvorsitzender von Henkel zeigt welche Bedeutung die offene Berichterstattung in dem Weltkonzern hat.
siehe auch
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