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Deutsche Multistakeholder-Workshops zu CSR-----------
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Hintergrund
Corporate Social Responsibility (CSR) wird in Deutschland
zu einem immer wichtigeren Thema. Wichtige Auslöser waren
die internationalen und europäischen Prozesse, die etwa
seit 2003 auch hierzulande zunehmend Beachtung finden.
Basis für die Umsetzung von CSR ist eine
Vernetzung bislang getrennt voneinander betrachteter Handlungsfelder
- vom Umweltschutz über das Personalmanagement bis hin
zur Beschaffung und zum Sponsoring kultureller und gemeinnütziger
Aktivitäten. Dies gilt nicht allein für die Fachabteilungen
der Unternehmen, sondern ebenso für die verschiedenen
Regierungsressorts sowie unterschiedlicher gesellschaftlicher
Anspruchsgruppen von Wirtschafts- und Umweltverbänden
über Gewerkschaften bis zu Menschenrechtsinitiativen.
Ziel der Workshops
Um die Bedeutung von CSR und Ansatzpunkte für
seine Umsetzung zu diskutieren, lud das Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Anfang
2004 zu einem Multistakeholder-Workshop ein. Die Resonanz
bei den Teilnehmern war derart positiv, dass daraus inzwischen
eine eigene Workshopreihe entstanden ist, die der Vernetzung
der Akteure und einem offenen Erfahrungsaustausch dient.
Die Workshops werden von der Umweltinitiative
von Unternehmern future
e.V. und dem Institute 4Sustainability mit Förderung
und im Auftrag des BMU
durchgeführt. Im Teilnehmerkreis vertreten sind große
deutsche Unternehmen zentraler Branchen, die Bundesministerien
für Umwelt, Entwicklung, Arbeit und Wirtschaft, der Rat
für Nachhaltige Entwicklung, Umweltbundesamt, Bundesverband
der Deutschen Wirtschaft (BDI), econsense, Gewerkschaften,
Bundesverband Verbraucherzentrale, Gesellschaft für Technische
Zusammenarbeit, Wissenschaft und NGO (BUND, Germanwatch, oxfam,
UPJ).
Bisherige Ergebnisse
Inzwischen sind aus den Workshops mehrere Veröffentlichungen
und eine Broschüre hervorgegangen.
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