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Corporate Social Responsibility
Übersicht
CSR: Katalysator für Innovationen und
zukunftsorientierter Managementansatz?
Nachhaltigkeit bei der Beschaffung
von Drucksachen und Papier: Vergleich der Labelsysteme von
FSC und PEFC
CSR Workshop 2007: Berücksichtigung
von ökologischen Megatrends für Unternehmensstrategien
und Innovationen
Informationsseiten
der CSR Workshops
Deutsche Multistakeholder-Workshops
zu CSR 2005
Studie zur Bedeutung der internationalen
CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit
CSR: Katalysator für Innovationen und zukunftsorientierter
Managementansatz?
Wer steigenden Umweltproblemen begegnen und
die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft trotz
Verknappung und Verteuerung wichtiger Rohstoffe erhalten will,
muss technischen Fortschritt neu denken. Für die Wirtschaft
stellt dies eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre
dar: Je früher deutsche Unternehmen ihre Innovationspolitik
an den immer akuter werdenden ökologischen und sozialen
Trends ausrichten, desto wettbewerbsfähiger werden sie
international sein. Vor diesem Hintergrund ist es eine zentrale
Aufgabe moderner Unternehmensführung, gesellschaftliche
Verantwortung (CSR) in die Innovationsprozesse zu integrieren.
Das Vorhaben soll aufzeigen, ob CSR sich positiv auf die Innovationsleistung
auswirkt oder zumindest Umweltinnovationen anstößt.
Praxisbeispiele zeigen, dass CSR ein guter Ansatz
für die Vernetzung unterschiedlicher Bereiche innerhalb
wie außerhalb des Unternehmens ist. Anscheinend führt
die daraus resultierende Gesamtschau oft zu besseren Entscheidungen
und innovativen Impulsen. Die Beleuchtung von CSR als Managementansatz
stellt deshalb einen weiteren Schwerpunkt des Vorhabens dar.
Das Projekt umfasst folgende Schritte:
- Eine Bestandsaufnahme zu CSR, Innovation und Unternehmenskultur
- Eine schriftliche Befragung deutscher Unternehmen
- Die Erarbeitung von Fallstudien aus dem deutschen sowie
dem US-amerikanischen Wirtschaftsraum
- Die Durchführung eines Multistakeholderworkshops
... „CSR und Innovation“
in 2008 zur Diskussion von Zwischenergebnissen und Praxiserfahrungen
Projektdaten
Projekttitel: Die Bedeutung von CSR für
Innovationen und als integrativer Managementansatz
Bearbeitung: Sabine Braun, future e.V. Jens Clausen, Borderstep,
Thomas Loew, Institute 4 Sustainability
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt Naturschutz
und Reaktorsicherheit (BMU)
Laufzeit: November 2007 bis Mai 2008
Publikationen
Projektinformation pdf
Endbericht (Veröffentlichung
geplant Sommer 2008)
Broschüre (Veröffentlichung
geplant Sommer 2008)
Nachhaltigkeit bei der Beschaffung
von Drucksachen und Papier: Vergleich der Labelsysteme von
FSC und PEFC
In Deutschland werden jährlich über
20 Millionen Tonnen an Papier, Karton und Pappe hergestellt.
Während in den 1970er und 1980er Jahren die größten
Probleme in den Umweltbelastungen der Papierfabriken gesehen
wurden, liegen heute wesentliche Herausforderungen im Schutz
der Wälder - oftmals in Übersee aber auch in Europa.
Unstrittig ist, dass die besten Maßnahmen
zum Schutz der natürlichen Ressourcen in der Reduzierung
des Papierverbrauchs liegen. Auch der Steigerung des Einsatzes
von Recyclingpapier werden ökologische Vorteile zugerechnet.
Jedoch gibt es auch viele Einsatzfelder, in denen Frischfaserpapiere
benötigt werden.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Vergleich
der beiden Labelsysteme PEFC und FSC. Es soll festgestellt
werden, ob diese Systeme in Bezug auf ihren Beitrag zu einer
nachhaltigen Waldwirtschaft gleichwertig sind, oder ob ein
System in dieser Hinsicht leistungsfähiger ist. Das Ergebnis
dient der Deutschen Bank zur Weitereinwicklung ihres Gesamtkonzepts
zum verantwortungsvollen Umgang mit Papier. Dieses Gesamtkonzept
sieht auch Maßnahmen zu Reduzierung des Papierverbrauchs
und zum verstärkten Einsatz von Recyclingpapier vor.
Projektdaten
Berarbeitung: Thomas Loew, Institute 4 Sustainability
Auftraggeber: Deutsche Bank AG
Laufzeit: Februar bis Herbst 2007
CSR Workshop 2007: Berücksichtigung
von ökologischen Megatrends für Unternehmensstrategien
und Innovationen
Die ökologischen Megatrends, wie u.a. Ressourcenverknappung
und Klimawandel werden die Märkte verändern. Bisherige
Produkte können an Wettbewerbsfähigkeit verlieren;
für Innovationen, die sich an diesen ökologischen
Trends ausrichten, entstehen neue Märkte.
Je früher dieser Prozess in den deutschen
Unternehmen wahrgenommen, in der Strategie verankert und für
die Innovationspolitik relevant wird, desto besser wird deren
internationale Wettbewerbsfähigkeit sein. Gleichzeitig
wird so ein Beitrag zu dauerhaften Reduzierung der Umweltbelastungen
ausgelöst.
Daher ist es erforderlich, die ökologisch
relevanten Megatrends in die internationale Megatrenddiskussion
einordnen. Weiter muss deutlich gemacht werden, dass Unternehmen
sich langfristige Wettbewerbsvorteile erschließen können,
wenn sie ökologische Nachhaltigkeit und CSR ernsthaft
in ihrer Strategie verankern.
Um das Wissen über diese Zusammenhänge
in der deutschen Wirtschaft besser zu verbreiten, wurde ein
CSR-Workshop durchgeführt und es soll eine Broschüre
erstellt werden.
Weitere Informationen
Projektdaten
Projekt von future e.V., 4Sustainability und
Borderstep
Bearbeitung: Sabine Braun, Jens Clausen, Thomas Loew
Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit
Der Workshop fand am 7. Februar 07 zu Gast in der VW Repräsentanz
"Unter den Linden" statt.
Laufzeit: Oktober 2006 - 2007
Publikationen
Die Ergebnisse werden in einer Broschüre
zusammengefasst.
Deutsche Multistakeholder-Workshops zu CSR
2005
Bislang wurde in Deutschland über die Chancen
von Corporate Social Responsibility (CSR) im Vergleich zu
anderen EU-Ländern nur sehr eingeschränkt diskutiert.
Der erste deutsche bereichs- und stakeholderübergreifende
Dialog zu CSR fand im Februar 2004 im Rahmen des Forschungsvorhabens
"CSR- und Nachhaltigkeitsanforderungen an Unternehmen"
statt. Es wurde deutlich, dass ein deutscher Verständigungsprozess
zur europäischen CSR-Politik dringend erforderlich ist.
Vor diesem Hintergrund wurden auf Initiative
des Bundesumweltministeriums mehrere wissenschaftlich vorbereitete
Multistakeholderworkshops zu wichtigen CSR Themen veranstaltet.
An den Workshops Vertreter aus Unternehmen, Politik, NGO und
Gewerkschaften Teil. Im Jahr 2005 befassten sich die Workshops
mit CSR in der Supply Chain und der organisatorischen Umsetzung
von CSR in Unternehmen.
Weitere
Informationen und Downloads
Projektdaten
Projekt von future e.V. und Intsitute 4 Sustainability
Bearbeitung: Sabine Braun, Thomas Loew
Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit
Laufzeit: 2005-2006
Publikationen
Bundesumweltministerium (Hrsg) (2006)
Corporate Social Responsibility. Eine Orientierung aus Umweltsicht
Berlin Bezug,
Download
Loew T, Braun S (2006)
Organisatorische Umsetzung von CSR: Vom Umweltmanagement zur
Sustainable Corporate Governance? Studie, Berlin Download
Loew T (2006)
CSR in der Supply Chain: Herausforderungen und Ansatzpunkte
für Unternehmen. Studie, Berlin Download
Loew T (Hrsg.) (2005)
Comments on the Results of the European Multistakeholder Forum
on CSR, Berlin (Download unter Publikationen
zu CSR)
Studie zur Bedeutung der internationalen
CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit
Nicht nur bei Unternehmen besteht eine gewisse
Unsicherheit angesichts der zahlreichen Ansätze und Anforderungen
bezüglich der Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie
und -berichterstattung. Fraglich ist vor allem, welchen Stellenwert
der Umweltschutz und die Produktorientierung im Rahmen der
verschiedenen Ansätze besitzt.
Hinzu kommt eine Vielfalt an Begriffen, insbesondere
Corporate Social Responsibility (CSR), Corporate Citizenship
und Nachhaltigkeitsmanagement, die vielfach synonym verwendet
werden. Tatsächlich aber werden die Begriffe auf internationaler,
europäischer und nationaler Ebene sehr unterschiedlich
definiert.
Die von Ende 2003 bis Mitte 2004 erstellte Studie
gibt Politik, Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und NGO
eine klare Orientierungshilfe bei der Einordnung der Ansätze
sowie zu den möglichen Entwicklungen. Dies geschieht
durch eine knappe Aufarbeitung und Gegenüberstellung
der Ansätze rund um CSR, Corporate Citizenship und Nachhaltige
Entwicklung. Ergänzt wird sie durch einen Vorschlag für
eine konsistente Begriffsystematik zu den damit verbundenen
Kernbegriffen.
Der zweite Teil der Studie besteht aus einer
Systematisierung der inhaltlichen Anforderungen, die im Rahmen
der EU-Strategie zu CSR und vor dem Hintergrund der deutschen
Nachhaltigkeitsdebatte an die Berichterstattung von Unternehmen
gestellt wurde. Dieser Projektschritt erfolgte unter Einbeziehung
internationaler Experten sowie deutscher Anspruchsgruppenvertreter.
Das Ergebnis ist ein Katalog mit den wichtigsten Anforderungen
für eine nachhaltige Unternehmensführung und die
zugehörige Berichterstattung.
Projektdaten
Projekt von future e.V. in Kooperation mit IÖW.
Bearbeitung: Thomas Loew (Projektleitung) Sabine Braun, Kathrin
Ankele, Jens Clausen
Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit
Publikation
Loew T, Ankele K, Braun S, Clausen J (2004)
Bedeutung der internationalen CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit
und die sich ergebenden Anforderungen an Unternehmen mit Fokus
Berichterstattung, Berlin, Münster (Download unter
Publikationen
zu CSR)
Weitere
Informationen zu CSR und Nachhaltiger Unternehmensführung:
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